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Adrian_Lambert_Zach

Adrian Lambert Zach wurde am 14.September 1845 in Stallek geboren.

Nach der Volksschule in seinem Heimatort ging er in das Gymnasium in Znaim. Danach meldete er sich im Jahre 1866 freiwillig zum Militär. Nach dem Dienst im Infanterieregiment Nr. 71 und dem Feldzug in Italien begann er im Jahre 1867 am Gymnasium in Krems zu maturieren.

Daraufhin widmete er sich in Brünn und St. Pölten dem Theologiestudium. Im Jahre 1869 wurde er Novize und trat dem Stift Geras bei. Vier Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Nachdem er als Kurat, Sakristeidirektor und Waldmeister seine Pflicht versah wurde er im Jahre 1889 zum Abt des Stiftes ernannt. Gleich nach seinem Amtsantritt ließ er das Stiftsgebäude renovieren und die Stiftskirche restaurieren. Weiters errichtete er im Jahre 1890 eine Kur- und Waserheilanstalt, stellte ein renoviertes Klostergebäude der Wiener schwesternkommunität zur Verfügung und begann alle 18 Krichen in den Stiftsparren zu restaurieren. Zusätzlich gab er vier Orgeln für Kirchen in Auftrag.

Diese Tätigkeiten brachten ihn sehr viel Sympathie beim Volk, welches ihm im Jahre 1907 als Abgeordneten in den Reichsrat entsandte. Im Laufe der Jahre vermehrten sich seine Pflichten so war er noch Mitglied des Prälatenstandes in Niederösterreich, Obmann des Bezirks-Armenrates Geras, Mitglied des k.k. Bezirksschulrates Horn, Präsident des landwirtschaftlichen Bezirksvereines in Horn, Mitglied des n.ö. Landeskulturrates, Vizepräsident des Obstbauvereines für Niederösterreich, stellvertretender Obmann des Straßenausschusses Geras, Obmann des Aufsichtsrates der Raiffeisenkasse in Geras, Obmann des Bienenzuchtvereins usw.

Für seine zahlreichen Verdienste erhielt er die Ehrenbürgerschaft von Drosendorf, Fronsburg, Fugnitz, Geras, Oberhöflein, Kottaun, Langau, Thumritz, Weitersfeld, Heufurth, Pleissing, Waschbach, Goggitsch, Walkenstein, Breitenfeld, Kirchberg und Fratting. Er war weiters Ehrenmitglied verschiedener Vereine und der Kaiser Franz Josef I. verlieh ihm am 2. Februar 1900 das Komturkreuz des Franz-Josef-Ordens. Von der Kirche erhielt er den Titel des bischöflichen Rates und erhielt von Rom die Erlaubnis violett zu tragen.

Am 4. April 1916 verstarb Adrian Lambert Zach im Alter von 71 Jahren.

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