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Ambros_Ritter_von_Mras

Ambros Mras wurde am 7. Dezember 1844 in Schattau geboren.

Zwar war er der Sohn eines Schusters, doch absolvierte er die Realschule in Znaim mit ausgezeichneten Erfolg. Bereits am 6. Mai 1861 wurde er für das k.u.k. Jägerbataillion Nr. 13 assentiert. Ein knappes Jahr später wurde er Kadett und zur Bataillionskadettenschule versetzt. Im Jahre 1865 absolvierte er diese und wurde Leutnant 2. Klasse. Kaum ein Jahr später erhielt er bereits den Leutnant 1. Klasse.

Im darauffolgenden Preußisch-Österreichischen Krieg zeichnete er sich besonders in den Gefecht bei Königinhof und in der Schlacht von Königgrätz aus. Für diese Taten wurde er noch im Juli des gleichen Jahres zum Oberleutnant befördert. Nach dem Ende des Krieges tat er Dienst bei den Feldjägerbataillon Nr. 33 und wurde im Jahre 1872 dem Militärgeographischen Institut zugewiesen. Im Jahr 1874 erhielt er die Kriegsmedaille verliehen und wurde in den Rang eines Hauptmanns befördert. Nach der 1878 erfolgten Versetzung zu einem Feldjägerbataillon erhielt er im gleichen Jahr den Orden der Eisernen Krone 3.Klasse. Bereits ein Jahr später besuchte Mras die Wiener Kriegsschule und schloß diese mit sehr guten Erfolg ab. Nun kam er in den Generalstab und versah seinen Dienst bei der 54. und der 94. Infanteriedivision. 1885 erfolgte die Beförderung zum Major und eine Versetzung zur Generalstabsabteilung des 13. Korps. Nach einer weiteren Versetzung zur 19.Infanterie-Truppen-Division wurde er laut Statuten des Ordens der Eisernen Krone am 20. Oktober 1887 in den Ritterstand aufgenommen.
In den nächsten Jahren wurde er Lehrer am höheren Artillerie- und Geniekurs und beim Stabsoffizierskurs. In dieser Zeit wurde er zum Oberstleutnant und dann zum Oberst befördert. Als nächstes erhielt er das Kommando über das 3.Bataillon des Infanterieregiments Nr. 3 in Klosterbruck bei Znaim. Aufgrund seiner Fähigkeiten und Leistungen wurde Ambros Mras das Ritterkreuz des Leopoldordens verliehen. Danach wurde er zum Kommandanten er k.u.k. Landwehr-Infanteriebrigade in Prag und dort am 1. Mai 1897 zum Generalmajor befördert.

Bereits am 11. April 1901 erhielt er die Beförderung zum Feldmarschall-Leutnant und das Kommando über die k.u.k. Landwehr-Truppen-Division in Prag.

Ambros Ritter von Mras verstarb am 6. Juni 1902 bei einer Inspektionsreise in Rokitzan (Böhmen).

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