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Anton Bruder

Anton Bruder wurde am 11.Juni 1898 in Aussig geboren.

Nach dem Besuch der Oberrealschule in Aussig absolvierte Anton Bruder die Akademie der Bildenden Künste in Prag und Dresden, wo er 1921 in die Künstlergruppe „Die Schaffenden“ aufgenommen wurde. Im Jahre 1922 erhielt Bruder den Akademiepreis Dresden. Bei diesem Ereignis lehrte er Oskar Kokoschka kennen. Danach arbeitete der, von den „Brücke-Künstlern“ beeinflusste, Anton Bruder als Kunsterzieher. In den Jahren 1927 bis 1944 wirkte er in Znaim.

1945 mußte er zur Wehrmacht und geriet anschließend in russische Kriegsgefangenschaft. Nach dem Verlust seiner Heimat und der Zerstörung seines bis dahin geschaffenen Werkes, wagte er in Wien einen Neuanfang als Designer und Formenentwerfer. So kam er schließlich im Jahre 1949 nach Aschaffenburg. Hier wirkte er zunächst als Kunsterzieher am Friedrich-Dessauer-Gymnasium und befreundete sich mit Elisabeth Dering, Helmut Gehrig, Walter Roos, Gunter Ullrich und Karin Kruck. Anläßlich der Tausendjahrfeier 1957 wurde er mit dem Kunstpreis der Stadt Aschaffenburg ausgezeichnet. Seit 1961 arbeitete Anton Bruder als freischaffender Künstler und wurde 1962 Mitbegründer der Aschaffenburger Künstlergruppe „Kontakt“. Obwohl er noch im gleichen Jahr seinen Wohnsitz zu seiner Tochter nach Schwürbitz/Oberfranken, bzw. zehn Jahre später nach Glinde bei Hamburg verlegte, blieb er bis zu seinem Tode den Aschaffenburger Künstlern freundschaftlich verbunden.

Zu seinen schönsten Werken zählen:

Anton Bruder erhielt mehrere Preise:

  • Preis der Kunstakademie in Dresden (1922)
  • Preis von Aschaffenburg (1957)
  • Förderpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft (1972)

Seine Kunst kann man nicht in eine der modischen Richtungen hineinzwängen und auch seine Bilder sind so. Aus seiner Znaimer Zeit sind mehrere große Ölbilder von Znaim bekannt, genauso wie viele Aquarelle und Holzschnitte.

Anton Bruder verstarb am 2.Dezember 1983 in Glinde bei Hamburg.

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