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Carl Maria Thuma

Carl Maria Thuma wurde am 3.Februar 1870 als Sohn des Versicherungs-Abteilungsleiters Karl Thuma in Brünn geboren.

Schon frühzeitig weckten seine Eltern in ihm künstlerische Neigungen. Sein Wunsch, an der Kunstakademie in München zu studieren, fand ihre Billigung, und so zog er nach Absolvierung des 1.Brünner Deutschen Staatsgymnasiums 1888 nach München. Während der Sommerferien machte Thuma mit seinem Vater größere Auslandsreisen, wobei er auch außerdeutsche Sammlungen kennen lernte. 1898 bekam er die höchste Auszeichnung der Akademie, die Große Medaille, für sein Kolossalgemälde „Kaiser Josef II. am Pflug“

Ein Jahr später kehrte er nach Brünn zurück und führte sich dort mit einer Kollektivausstellung ein.

Thuma wollte sich in einer stillen Gegend Mährens niederlassen, um sich in enger Verbindung mit der Natur seiner Kunst zu widmen. Er nahm das Angebot einer Lehrstelle an der Höheren Gartenbauschule in Eisgrub an. Dieser Ort wurde zum Inhalt seiner Landschaftsbilder, die ihn später bekannt machten, wie z.B. der Maientag. Er hatte dort alle Möglichkeiten des freien Schaffens. Sein Werk war sehr reichhaltig. Er stellte mehrmals in Brünner Künstlerhaus, in Olmütz und Znaim aus.
Thuma wurde jedoch nicht nur als Landschaftsmaler bekannt, sondern auch als Porträtist sowie durch seine Stillleben, Genrebilder und Blumenstücke. Außerdem schuf er eine ganze Reihe von Grafiken.

Carl Maria Thuma starb am 24.August 1925 an einer Blutvergiftung in Eisgrub.

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