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Eduard_Hanslick

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Eduard Hanslick wurde am 11. September 1825 in Prag als Sohn eines Bibliographen geboren.

Er nahm Unterricht in Musiktheorie und Klavier, studierte Jus, promovierte 1849 und trat in den Staatsdienst ein.
Er ging dann zur Tagesschriftstellerei über und wurde Musikkritiker der „Wiener Zeitung“, der „Presse“ und der „Neuen Freien Presse“.

Auf der akademischen Laufbahn wurde Hanslick 1870 Professor für „Ästhetik und Geschichte der Tonkunst“ an der Universität Wien. Als bedeutender, gefürchteter und nicht immer sachlicher Kritiker hat er maßgeblich Einfluss auf das Wiener Musikgeschehen. Er anerkannte und förderte die Musik Brahms und Schumanns, versagte aber in seiner gehässigen Einstellung gegenüber Bruckner und Wagner, durch deren Weg zu Weltruhm sein Urteil widerlegt wurde.

In der Schrift „Vom Musikalisch-Schönen. Ein Beitrag zur Revision der Ästhetik der Tonkunst“ sprach er der Musik die Fähigkeit ab, geistige Inhalte zu übermitteln. Zahlreiche Ehrungen anerkannten die Bedeutung Hanslicks.

Eduard Hanslick starb am 6.August 1904 in Wien.

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