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Eugen_von_Böhm-Bawerk

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Eugen von Böhm-Bawerk wurde am 12.Februar 1851 in Brünn als Sohn eines Hofrates der Brünner Statthalterei geboren.

Er studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaften, arbeitete im Finanzdienst und kam nach seiner Habilitation für politische Ökonomie an die Universität Innsbruck, wo er zuletzt als Professor jenes Faches lehrte. 1889 ins Finanzministerium berufen, war er bis 1904 dreimal Finanzminister. Dann setzte er seine wissenschaftliche Arbeit als Professor der Universität Wien fort.

Böhm-Bawerk war als einer der bedeutendsten Nationalökonomen seiner Zeit Mitbegründer der österreichischen Schule der Nationalökonomie. Gegenstände seiner Forschung waren:

  • der volkswirtschaftliche Güterwert
  • die Preistheorie,
  • das Zurechnungsproblem
  • das Kapital
  • der Kapitalszins
  • die Lohntheorie.

Die Hauptsorge des Finanzministers Böhm-Bawerk galt der Erhaltung des Geldwertes durch einen ausgeglichenen Staatshaushalt. An der großen Steuerreform 1889/96 war er maßgeblich beteiligt. Als Ehrung für seine Verdienste wurde er auf dem letzten 100-Schilling-Schein porträtiert.

Eugen von Böhm-Bawerk verstarb am 27.August 1914 in Kramsach bei Brixlegg.

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