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Friedrich Soukup

Friedrich Soukup wurde am 11. Mai 1933 in Oberbaumgarten im Kreis Neubistritz geboren.

Soukup war 12 Jahre jung als er am 30. Mai 1945 mit seiner Familie aus der Heimat vertrieben wurde. Nach einem Jahr in Österreich kam er nach Deutschland. Dort schloß er das Gymnasium ab, welches er zeitweise in Niederösterreich wieder begonnen hatte. Ab 1947 arbeitete er bei der Deutschen Bundespost, wo er 1979 Personalrat wurde und 1995 in den Ruhestand ging.

Seine größten Verdienste aber leistete er in der Heimatarbeit, welche er schon relativ früh begann. So wurde er bereits 1966 Mitglied des Kreisrates Neubistritz, Mitglied in der Sudetendeutschen Landsmannschaft (1975) und stellvertretender Schriftleiter der „Neubistritzer Zeitung“, welche er zwei Jahre später als Schriftleiter übernahm und erst 1980 wieder abgab. Dafür wurde er im selben Jahr Kreisbetreuer für Neubistritz und ging sofort mit Energie und Ideen ans Werk. Er hatte die Idee für einen alljährlichen „Tag der Begegnung“ in welchem der jungen Generation in Vorträgen und Diskussionen Verbundenheit mit der Heimat vermittelt werden sollte. Auch setzte er sich sehr für die Partnergemeinde „Reingers“ im Waldviertel ein, wohin er jährliche Fahrten und Ausflüge organisierte. Besonders hervorzuheben sind:

  • die Eröffnung des Heimatmuseums Reingers/Neubistritz im Jahre 1982
  • die Einweihung der „Neubistritzer Stube“ im Heimatmuseum Waidhofen an der Thaya im Mai 1986
  • die Ausgestaltung des Südmährer-Museums Teil Neubistritz im Südmährerhof in Niedersulz.
  • die Errichtung eines Aussichtsturms mit Blickrichtung Neubistritz im Jahre 1989
  • die Erweiterung des Heimatmuseums in Reingers im Jahre 1992

Für seine viele Verdienste, Arbeiten und oben genannten Erfolge erhielt Friedrich Soukup mehrere Ehrungen. Darunter wären:

  • das Große Ehrenzeichen der Sudetendeutschen Landsmannschaft (1987)
  • die Ehrennadel in Gold der Gemeinde Reingers (1990)
  • das Große Südmährische Ehrenzeichen in Gold (1991)
  • den Josef-Löhner-Preis (1995)

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