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Hans Lang

Hans Lang wurde am 29. August 1911 in Sichelbach im Kreis Neubistritz geboren.

Nach der Volksschule ging er im Jahre 1926 nach Neubistritz und begann eine Schuhmacherlehre. Ab 1930 arbeitete Lang als Gehilfe in Südmähren, im Böhmerwald und später dann in einer Schuhfabrik in Zlin. Nach dem Anschluss wurde er im Jahre 1939 in die Wehrmacht eingezogen. Er machte die Unteroffiziersschule und kämpfte als Panzermann an mehreren Kriegsschauplätzen bis er nach drei Verwundungen in München in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet.
Nach seiner Entlassung und der Vertreibung seiner Familie aus der Heimat, ließ er sich in Schwäbisch Gmünd nieder. Dort machte er 1948 die Meisterprüfung und 1950 eine Zusatzprüfung als Orthopädie-Schuhmachermeister. Danach machte er sich selbstständig.

Hans Lang gehörte seid dem Jahre 1969 dem Kreisrat Neubistritz an. Dort war er Kassenverwalter, Kreiskulturbeauftragter und ab 1970 Ortsvertrauensmann von Sichelbach.

In dieser Zeit schrieb er viele geschichtliche und heimatkundliche Arbeiten, welche im „Südmährer“ und im „Südmährischen Jahrbuch“ veröffentlicht wurden. Weiters sammelte er Fotos, erfasste Heimatliteratur und anderes Kulturgut. Auch versuchte er ein kleines Museum bzw. eine „Heimatstube“ zu errichten, wo er seine gesammelten Sachen ausstellen könnte. Diese Bemühungen hatten im Jahre 1982 Erfolg und so wurde in der Patengemeinde Reiners eine solche „Heimatstube“ errichtet.
Weiters schrieb Lang auch an dem Buch „Neubistritzer Bergland“, welches im Frühjahr 1983 in Druck erschien.

Als dank für seine Verdienste an der Heimat erhielt er alle drei Stufen des Südmährischen Ehrenzeichens und im Jahre 1982 den Prof.-Josef-Freising-Preis.

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