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Neustift

Kapelle St. Theresia

Kapelle St. Theresia in Neustift

Ansicht von Neustift

Ansicht von Neustift

Kapelle St. Theresia

Kapelle St. Theresia in Neustift

Tschechischer Name: Lhota

Fläche: 545 ha

Einwohner 1910: 358 in 58 Häusern (349 dt. Ew.), 1930: 306 in 68 Häusern (301 dt. Ew.), 2001: 51.

heutige Gemeindezugehörigkeit: Číměř (Schamers )

heutiger Verwaltungsbezirk: Jindřichův Hradec (Neuhaus)

Matriken: seit 1664 bei Neubistritz (Nová Bystřice).

Lage und Geschichte:

Neustift liegt 4,5 km nordwestlich von Neubistritz.
Erstmals urkundlich genannt wurde das Straßendorf 1487. Es gehörte zur Herrschaft Landstein. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Neustift geplündert und ein großer Teil des Ortes ging zugrunde. Später wurde Neustift mit den Siedlungen Hammermühle und Burgstall (Hradiště) zu einer Gemeinde zusammengefügt und gehörte bis 1848 zur Herrschaft Neubistritz (Nová Bystřice).

Wirtschaft und Infrastruktur:

Die Landwirtschaft prägte das Leben der Einwohner von Neustift. Angebaut wurden Getreide, Kartoffeln, Futterrüben, Klee, Mohn, Flachs. Daneben gab es Handwerker (Steinmetze);

Neben dem Kleingewerbe gab es drei Getreidemühlen (Hammermühle im ehem. Hammerwerk, Hansalmühle und Neustiftmühle) mit Sägemühle.

Seit 1908 gab es eine einklassige Schule als Expositur der Volksschule in Schamers (Číměř).

Weitere Einrichtungen: Gemeindebücherei, Armenhaus und Freiwillige Feuerwehr. Die Elektrifizierung erfolgte 1920 wobei die Mühle als Energiequelle genutzt wurde. Das zuständige Postamt befand sich in Schamers (Číměř).

Kulturerbe:

Kapelle der hl. Therese 1927 erbaut.

Nepomuk-Statue, Marterl am Nordhang des Burgstaller Waldes mit Pieta in Granit, verschiedene Wegkreuze.

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