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Reiner_Martin_Elsinger

Reiner Martin Elsinger wurde am 22. September 1932 in Nikolsburg geboren.

Sein Vater Martin war Prokurist und Bankdirektor und seine Mutter war die Tochter von Ferdinand Horntrich, einem Oberlehrer aus Muschau und Nikolsburg, der 1919 ein Mitbegründer des „Deutschen Kulturverbandes“ war.

Reiner Elsinger besuchte von 1938 bis 1942 die Oberort-Volksschule und danach bis 1945 das Gymnasium Nikolsburg. Durch den Vormarsch der sowjetischen Truppen im April 1945 musste er seine Heimat verlassen und nach Oberösterreich fliehen. Hier besuchte er von 1945-47 die Hauptschule. Im Jahre 1951 absolvierte er die Reifeprüfung in der Höheren Bundeslehranstalt für Landwirtschaft in Seefeld/Tirol. Danach studierte er Betriebswirtschaft in Wien und war auch auf dem TGM in Wien tätig.

Sein Arbeitsleben weißt eine große Breite an Tätigkeiten vor. Er war Leiter verschiedener Abteilungen, Planer für Großberegnungs- und Gewächshausanlagen, selbstständiger Unternehmensberater für EDV-Organisation, Planer für technische Einrichtungen in Banken und Besitzer eines Büros für Organisationsberatung.

Aber die Tätigkeit die ihm am meisten am Herzen liegt ist der Dienst an der Heimat. Hier nun einige Daten über sein Schaffen für die Heimat:

Jahr Tätigkeit
1954-1964 Mitbeteiligter am Ausbau des Nikolsburger Gymnasiastenklubs
1957 Organisator der 325-Jahrfeier in den Sofiensälen
1976 Der Gymnasiastenklub wird mit der Familienrunde der Nikolsburger in Wien zusammengeschlossen
1980 Regt er das Projekt „Heimatbuch Nikolsburg“ an, welches 1988 erschienen ist.
1986 Wird er mit der Ehrennadel des SLR ausgezeichnet.
1987 Gründet er mit 40 Proponenten den Kulturverein Nikolsburg
1987- 1990 Plant er die Umgestaltung und den Ausbau der Kreuzberg-Anlage in Klein-Schweinbarth, samt „Kreisgedenksteinen“, „Nikolsburgerplatz“, „Unter-Tannowitzer Denkmal“ und wird zum Beirat in der Landsmannschaft „Thaya“ und des Museumsvereins „Südmährerhof“ gewählt.
1990 Erhält er das große goldene Ehrenzeichen der „Thaya“ und wird zum Obmann-Stellvertreter im Dachverband der Südmährer gewählt.
1992 Wurde er Obmann-Stellvertreter im „Südmährerhof“ und begründete die Initiative „Bernsteinstraße“
1993 Auf sein betreiben hinauf wird in Nikolsburg die Friedhofgedenkstätte errichtet.
1995 Gestallte Reiner Elsinger die Ausstellung „50 Jahre Vertreibung der Deutschen aus Südmähren“ im Niederösterreichischen Landesmuseum
1996 Fusioniert der „Museumsverein Südmährer Hof“ und der „Kulturverein Nikolsburg“ zum „Kulturverein Südmähren“. Dieser nimmt nun den Ausbau des „Südmährerhofs“ in Angriff.
1997 Erhält der Kulturverein den Südmährischen Kulturpreis
2003 Mit Hilfe des Landes Niederösterreich, des südmährischen Landschaftsrates und anderer Südmährischen Vereinen wird die „Südmährische Kulturstiftung“ gegründet.
2005 Wird durch Reiner Elsinger die Ausstellung „Zeit für die Wahrheit – 60 Jahre Völkermord 1945“ gestaltet

Zu seinen Schaffen sind noch zu zählen:

Als Dank für seine Engagement und seine stätiges Schaffen für die südmährische Gemeinschaft erhielt er:

  • den Josef-Löhner-Preis (1994)
  • den Südmährischen Kulturpreis (2005).

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