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Reinhard_Pozorny

Reinhard Pozorny wurde am 16.Februar 1908 in Brünn geboren.

Er war frühzeitig beruflicher Mitarbeiter des Deutschen Kulturverbandes in Prag und wirkte viele Jahre als Volkstumsarbeiter des DKV, dann als Pressereferent, als Arbeitsstellenleiter in Troppau und schließlich als Kulturreferent in Pilsen. Schon vor der Vertreibung gab er eine Kulturzeitschrift heraus, schrieb über Schulschutz und Kulturpflege und war in zahlreichen sudetendeutschen Körperschaften und Institutionen führend tätig. 1938 erschienen in Prag seine ersten Erzählungen „Kleine Stadt, was nun?“, 1941 das historisch fundierte Werk „Pilsen im Wandel der Zeit“. Nachdem er die geliebte Heimat hatte verlassen müssen, übernahm er die Hauptabteilung „Kultur- und Volkstumpflege“ im Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Er war einer der ersten Mitarbeiter der „Sudetendeutschen Zeitung“ und schrieb auch für andere, nicht nur den Vertriebenen dienenden Blätter. Ab 1950 kam eine stattliche Reihe seiner Bücher heraus, die in erster Linie vom deutschen Osten und der sudetendeutschen Heimat handeln. Dies waren hervorragende Werkbücher, Erzählungen und Bildbände. Der Publizist und Volkstumsarbeiter trat in Hunderten Veranstaltungen in Volkshochschulen, bei den Landsmannschaften und Heimatbünden als mitreißender Redner und Vortragsmeister auf.

Im tiefsten Grunde ein Poet, drangen und dringen seine Worte tief in die Herzen seiner Zuhörer. Auch als Meister der Kurzgeschichte wurde er vielfach ausgezeichnet.

In Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen erhielt Reinhard Pozorny zahlreiche Auszeichnungen, von denen hier der Kulturpreis der „BRUNA“ erwähnt sei.

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