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Rudolf Geist

Rudolf Geist wurde am 13. Juni 1900 in Garschönthal geboren.

Mit zwei Jahren kam er nach Wien, wo man ihn recht schnell als Wunderkind bezeichnete. Geist konnte bereits mit viereinhalb Jahren lesen und schreiben und er begann Volksdichtungen und historische Romane zu studieren. In Ober-St.Veit ging er in die Volksschule und in die Bürgerschule, doch wurde er am Ende des 1.Weltkrieges eingezogen.

Nachdem er aus dem Krieg glücklich zurückgekehrt war begann er erstmals einige seiner Schriften zu veröffentlichen. Er wurde bald in Dichterkreisen bekannt und viele junge Dichter suchten Kontakt zu ihm. Besonders auffällig war, dass er trotz fehlender höherer Schulbildung äußerst erfolgreich wirkte. Ein Faktor für seinen Erfolg dürfte sein außerordentliches Gedächtnis gewesen sein, welches ihm z.B. ermöglichte Reden und Vorträge wortwörtlich wiederzugeben.

Um seine Schriften zu verbreiten war er auch Mitarbeiter bei der Kunstzeitschrift „Plan“. Im Jahre 1934 heiratete er die Kindergärtnerin Emmy Kronsteiner, welche im drei Söhne und eine Tochter schenkte. Seine freie Meinung tat er offen Kund, was ihn für fünfzehn Monate ins Gefängnis brachte. Im 2. Weltkrieg musste er wieder die Uniform anziehen und Kämpfte in Italien. Nach dem Krieg kehrte er wieder in den 13. Wiener Gemeindebezirk zurück.

Seine bekanntestes Werke waren:

  • „Das Schöne Gleichnis“ (Gedichte)
  • „Die Reise ins andere Ich“ (Roman)
  • „Der rote Knorr und andere Novellen“
  • „Der anonyme Krieg“ (Weltkriegsroman)
  • „Gulliver auf den Sternen“
  • „Die ersten Menschen“
  • „Alphawort“

Rudolf Geist verstarb am 22. April 1957 in Wien.

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