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Kapelle der Hl. Maria in Urwitz

Rückseite der Kapelle der hl. Maria in Urwitz

Tschechischer Name: Vnorovice

Fläche: 526 ha

Einwohner 1910: 166 in 31 Häusern (141 dt. Ew.), 1930: 151 in 31 Häusern (96 dt. Ew.), 1961: 115 in 25 Häusern.

heutige Gemeindezugehörigkeit: Staré Hobzí (Althart)

heutiger Verwaltungsbezirk: Jindřichův Hradec (Neuhaus)

Matriken: seit 1642 bei Althart (Staré Hobzí).

Lage:

Der Ort liegt an der Bezirksstraße zwischen Althart (Staré Hobzí) und Datschitz (Dačice), 4 km nördlich von Alt-Hart und 5 km südlich von Datschitz (Dačice) in einer flachen Mulde am Holzbach, der unterhalb des Ortes in die Mährischen Thaya (Moravská Dyje) mündet. Die Seehöhe beträgt 530 m.

Geschichte:

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung stammt von 1348. Urwitz war im Besitz der Herrschaft Neuhaus.

In den Matriken sind drei Brandkatastrophen verzeichnet: 1859 wurde das ganze Dorf vernichtet, 1881 sieben und 1897 vier Häuser.

Urwitz gehörte ursprünglich zum Bezirk Datschitz (Dačice) und von 1938-1945 zu dem von den Nationalsozialisten neu gebildeten Landkreis Waidhofen a.d. Thaya.

Am 7. Juni 1945 wurden 92 deutsche Urwitzer, unter Zuhilfenahme von Schubkarren und Fuhrwerken bei Neuriegers über die Granze nach Österreich vertrieben.

Wirtschaft und Infrastruktur:

In der von Land- Vieh- und Forstwirtschaft geprägten Gemeinde gab es auch Kleingewerbe, eine Volksschule (1900) und eine Mühle. Das zuständige Postamt befand sich in Althart (Staré Hobzí).

Kulturerbe:

Kapelle zu den hl. Schutzengeln: erbaut 1885, mit Glocke, steht ca. 8 m westlich von einer älteren ehemals bestehenden Kapelle; Eingepfarrt nach Althart (Staré Hobzí)

Ebenso aus 1885 stammt ein angelegter Kreuzweg.

Kapelle zur Dreifaltigkeit, 1927.

Kapelle zum hl. Josef.

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