Der Wechsel
zwischen Berg und Tal in dieser ein wenig einsamen, herben und zuweilen
auch rauhen Waldwelt machen ihren Reiz aus. Felspartien mit Granit treten
in großer Mannigfaltigkeit zu Tage. Im Wittingauer Gebiet stehen 10.000
ha als Feuchtgebiete unter Schutz des Ramsar-Abkommens, die auf österreichischer
Seite mit 13.000 ha (Litschau, Heidenreichstein, Gmünd, Weitra) ihre
Fortsetzung finden. (Naturschutz im Einklang mit BIO-Landwirtschaft und
Versorgung aus der Region z.B. im Moorbad Harbach bei Weitra). Seltene
Vogelarten (Nachtreiher, Flußuferläufer, Zwergstrandläufer
u.a.), so wie 29 Libellenarten bereichern die Natur.
Das ehemals deutsch besiedelte Gebiet mit 389 km2,
hatte neben der Stadt Neubistritz, drei Märkte, 54 Dörfer
und im Jahr 1930 insgesamt 19.900 Einwohner, davon 16.121 Deutsche (um 5.425
weniger als 1910), 3.217 Tschechen , (um 100% mehr als 1910), 59 Juden und
419 andere Nationalitäten. Am 28., 29. und 30. Mai 1945 wurde die gesamte
deutsche Bevölkerung, unter Gewaltopfern in jeder Gemeinde, über
die österr. Grenze gejagt.
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Einige Orte entlang
der niederösterreichischen Grenze wurden dem Erdboden gleichgemacht,
die meisten anderen Dörfer dem Verfall preisgegeben, da heute
das Gebiet um 25 % weniger Einwohner zählt.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche St.Peter
und Paul, urkundlich 1188 erwähnt, und die Katharinenkirche,
so wie das Schloß, eine ehemalige Wasserburg. Ferner die Pfarrkirche
Mariae Himmelfahrt in Altstadt, die Dreifaltigkeitskirche in Kloster.Das
älteste Baudenkmal ist die Burgruine Landstein. |

Kloster - Ort und Kirche
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Landkarte Südmähren
(zweisprachig) und Reiseführer Südmähren s.a.Buchbestellung
oder bei Kulturverein Südmährerhof
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