Der
Hof stellt einen Zwerchhof mit Laubengang dar, der einem südmährischen
Hof aus Neudek bei Eisgrub nachgebaut wurde. 9 Räume beherbergen
die Ausstellung mit rund 3.500 Exponaten. Die bäuerliche
Bau- und Sachkultur bildet den roten Faden bis zu einem Preßhaus,
Längsstadel und Wagenschupfen mit alten Landmaschinen.
Geschichte
( Archäologie, Besiedlung, Kriege, Vertreibung),
Ortskunde
(240 ehemals deutsch besiedelte Orte),
Volkskunde
(Brauchtum, Tracht, Mundart)
werden an Hand von Exponaten, Modellen, Bildern und Schautafeln gezeigt.
1 Raum mit den allgemeinen Themen, 2 Räume mit Exponaten der
Wohnkultur, 1 Raum Zeitgeschichte einschließlich Minderheiten,
4 Räume für die einzelnen Bezirke und die mährischen
Sprachinseln (Iglau, Brünn, Wischau).
Die "südmährischen Niederösterreicher" -
eine Volksgruppe mit ehemals 200.000 Deutschen, ähnlich den Südtirolern
- halten an den Kulturwerten ihrer Heimat fest, weil sie aus der geistigen
Identität mit dem Weinviertel nicht vertrieben werden können.
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alte Weinpresse
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