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Erklärung

Im Geiste der EMRK und der, nach wie vor, aktuellen „Kopenhagener Kriterien“ fordert die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich die Verwirklichung einer tatsächlichen Gleichberechtigung aller innerhalb der Europäischen Union lebenden Völker und Volksgrzuppen, und zwar auf der Grundlage des seit Beginn des 20.Jahrhunderts vor allem von Tschechen und Slowaken propagierten „Selbstbestimmungsrechtes aller Völker“.

Einen Europäischen Einheitsstaat, in dem nach wie vor national-chauvinistisch gelenkte Mitgliedstaaten ihre autochthonen Minderheiten majorisieren und deren Selbstbestimmungsrecht mißachten, lehnen wir ab; dies gilt insbesondere für Mitgliedstaaten, die während und unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg durch Massenmord, Vermögensraub und ethnische Säuberungen zu Lasten ihrer ethnischen Minderheiten einen Völkermord begangen haben und hierfür bis heute die Verantwortung nicht übernehmen wollen.
Unsere christlich-abendländische EU-Werteordnung kann nur auf ethischen Prinzipien von Wahrheit und Gerechtigkeit unter den Völkern und Volksgruppebn gegründet bzw. aufrecht erhalten werden. Allen Versuchen, begangene Menschen- und Völkerrechts-verbrechen durch Verfälschung historischer Tatsachen und zynische Geschichts-Relativierung rechtfertigen zu wollen und damit die Verbrechens-Opfer bis in alle Ewigkeit zu diskriminieren, muß zur Erhaltung der Glaubwürdigkeit unserer europäischen Wertegemeinschaft mit Entschiedenheit entgegengetreten werden.

Es ist daher höchst an der Zeit, daß die Tschechische Republik die als menschen- und völkerrechtswidrig inkriminierten „Übergans-Dekrete“ deren szt.Staatspräsidenten Dr. Edvard Benes des Jahres 1945 und das gegen alle Rechtsstaaltichkeit verstoßende „Straf- Freistellungs- bzw. Verbrechens-Rechtfertigungsgesetz“ Nr. 115 vom 8.05.1946 anulliert und im Sinne der Resolution des Amerikanischen Repräsentanthauses Nr. 532 vom 13.10.1998 und der Aufforderung des Europa-Parlaments vom 15.04.1999, die moralische gebotene Wiedergutmachung leistet, damit endlich auch für die letzte, bis heute sträflich ausgegrenzte Opfergruppe der (von namhaften Völkerrechtlern verifizierten) tschechoslowakischen Nachkriegsverbrechen Rechtsfrieden hergestellt wird.

Identität und Zukunft eines Volkes bzw. einer Volksgruppe erwächst aus der wahrheitsgemäßen Historisierung der Vergangenheit, die eben keinen Schlußstrich erlaubt. Im Interesse der Wiederherstellung der kulturellen Vielfalt in den Vertreibungsgebieten ist die Zusammenarbeit der Vertreiberstaaten mit der jeweils gewaltsam vertriebenen und der zum kleinsten Teile in ihrer angestammten Heimat verbliebebnen ethnischen Minderheit zum gemeinsamen Wiederuafbau der ehemals hochstenen Kultur und Kulturlandschaft dringend geboten. Ein kleiner Anfang wäre die gleichwertigen Verwendung der tschechischen und deutschen Ortsbezeichnungen in der Topographie und die Anerkennung von herausragenden Persönlichkeiten Böhmens, Mährens und Österreichisch-Schlesiens gemäß ihrer jeweiligen tschechischen oder deutschen Volkszugehörigkeit, anstatt deren Vereinnahmung im Sinne der in Tschechien und der Slowakei nach Ende des Zweiten Weltkrieges dekretierten Staatsräson.
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreicgh tritt für die Schaffung einer Europäischen Volksgruppencharta auf Grundlage der „Charta Gentium et Regionum – Brünn 1994“ ein und ersucht die Regierungen der Republik Österreich, Deutschlands, der Slowakei, Ungarns und Liechtensteins, ihre oben dargestellten Forderungen gegenüber der Tschechischen Republik und der Slowakei unterstützen zu wollen.

One Response to SLÖ – Bundesversammlung
  1. Hi, das ist ein Kommentar.
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