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Theobald Wallaschek, Edler von Walberg

Theobald Wallaschek, Edler von Walberg wurde im Jahre 1745 als Sohn eines fürstlichen Beamten in Feldsberg geboren.

Seine Ausbildung erhielt er in Nikolsburg, Wien und Ungarisch Hradisch. Danach bekam er eine Anstellung im Fürst Liechtensteinischen Majoratsarchiv in Feldsberg.

Als Sekretär des Fürsten Franz Joseph I. von Liechtenstein reiste er mit diesem nach Deutschland, Frankreich und in die Niederlande. Im Jahre 1775 verfasste er eine „Genealogia des durchlauchtigsten Hauses von Liechtenstein“. 4 Jahre später verließ er das Majoratsarchiv.

Doch bereits 1783 hatte er eine neue Aufgabe. Er begann mit der Veredelung von Schafen und Rindern. Auch führte er betriebliche Anpflanzungen nordamerikanischer Baumarten in den ausgedehnten fürstlichen Forstflächen durch. Da diese mappiert und reguliert werden musste übernahm er ebenfalls diese Aufgabe.
Dank seiner fleißigen Arbeiten wurde er so zum fürstlich Liechtensteinischen Wirtschaftsrat ernannt.

Zu seinen größten Verdiensten zählte die Verbreitung „edlerer“ Obstarten sowie der Anbau des nordamerikanischen Mais in unseren Breiten. Auch setzte er sich für die Akklimatisierung von rheinischen und südeuropäischen Rebsorten ein.

Auch stellte man unter seiner Leitung Zucker aus dem „Zuckerahorn“ und Öl aus der Birke her.

Nebenbei verfasste er viele Schriften über die Forstwirtschaft und über den Feldbau.
Wegen seiner vielen Verdienste wurde er im Jahre 1807 zum fürstlich Liechtensteinischen Hofrat ernannt.

Theobald Wallaschek Edler von Walberg starb am 14. April 1834 in Wien.

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