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Friedrich Janda

Friedrich Janda wurde am 17. Juli 1878 in Rabensberg bei Mistelbach als Sohn eines aus Mähren stammenden Fürst-Liechtensteinschen Oberforstmeisters.

Er besuchte die Technische Militärakademie, danach die Kriegsschule und wurde nach dem Abschluss dem Generalstab und später der 5.Abteilung des Kriegsministeriums zugewiesen, wo er bis 1914 maßgeblich Anteil an der technischen Reorganisation des Heeres hatte. Nach Kriegsausbruch war er Verbindungsoffizier bei verschiedenen deutschen Heeresstellen, zuletzt in der Operationsabteilung des deutschen Armeeoberkommandos 11 des Generalfeldmarschalls von Mackensen in Rumänien. Ab 1915 hatte er als Generalstabschef der 61.Infanteriedivision die schwierige Operationen der zweiten Isonzoschlacht zu leiten. Zu Kriegsende war er Generalstabschef des Militärkommandos Przemysl. Als nach dem Zusammenbruch der Monarchie das österreichische Bundesheer wieder erstand, widmete er diesem seine militärischen Fähigkeiten, besonders bei der Besetzung des Burgenlandes. Anschließend stand Generalmajor Janda der 4. Brigade in Linz als Stabschef vor und führte danach – seit 1924 Feldmarschall-Leutnant – die 3. Brigade in St. Pölten. dort verhinderte er durch sein taktisch richtiges Eingreifen den Bürgerkrieg zwischen Heimwehr und Republikanischem Schutzbund.

1929 zog sich Janda aus der aktiven Laufbahn nach seinem südmährischen Eisgrub zurück. 1945 aus de Heimat vertrieben, fand er schließlich im Wiener Arsenal eine Heimstätte.

Friedrich Janda starb am 15. April 1964 in Wien.

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