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Südmährerhof

Der Südmährerhof im Museumsdorf Niedersulz

Südmähren und das nördliche Weinviertel waren bis 1945 ein Kulturkreis: die Bauernhöfe waren sich ähnlich, die Lebensweise dieselbe, sogar die sogenannte „Ui-Mundart“ wurde hier und dort gesprochen. 1981 begann auf dem Gelände des Weinviertler Museumsdorf in Niedersulz die Rekonstruktion eines Bauernhofs aus Neudek/Nejdek aus dem ehemals deutschsprachigen Teil Südmährens. Dieser wurde 1982 eröffnet und präsentiert sich heute als zentraler Ausstellungsort der 1945/1946 aus der damaligen Tschechoslowakei vertriebenen und zwangsausgesiedelten deutschsprachigen Südmährerinnen und Südmährer.
In den Jahren seit dem Bestehen des Südmährerhofes gab es mehrerer Erweiterungen des Anwesens. Diese waren: Ausgedinge, Längsstadel und Presshaus. Auch die Dauerausstellungen wurde mehrmals – und gerade wieder (bis 2021) – umgestaltet.
Das Museum wird von der „Südmährer Kulturstiftung“ erhalten und betrieben. Es ist im Verbund mit dem Weinviertler Museumsdorf Niedersulz zu besuchen.
Das Haus gliedert sich in das Haupthaus, einem Laubengang („Tretten“), einem anschließenden Flugdach und daran einem „Ausgedinge“-Häuschen. Weiters befinden sich auf dem ca. 3000 m² großen Areal ein Längsstadel, ein Presshaus, ein offener Wagenstadel und eine Gedenkstätte für die Opfer der Vertreibung 1945/46. Derzeit befinden sich ca. 3500 Gegenstände in der Sammlung. Davon sind rund 400 Objekte, Bilder und Schautafeln in den Themen-Präsentationen („Geschichte“, „Leben, Wohnen und Arbeit“, „Alltag und Feste“ u.a.) zu sehen.

Geöffnet von Ostern bis Allerheiligen
Öffnungszeiten, Anreise und Eintrittspreise siehe www.museumsdorf.at
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