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Matthias Krebs

Mathias Krebs wurde am 23.März 1880 in Neusiedl am Sand geboren.

Im Jahre 1895 trat Krebs in die Lehrerausbildungsanstalt in Brünn ein. Dort studierte er 4 Jahre lang. Danach ging er an das mährisch-schlesische Taubstummeninstitut. Gleichzeitig studierte er an der Technischen Hochschule weiter und machte seine Fachprüfung an der Bürgerschule. Danach ging Krebs als Einjährig Freiwilliger nach Tirol zu den Kaiserjägern. Nach seiner Rückkehr heiratete er im Jahre 1906 in seiner Heimatkirche.

Im Ersten Weltkrieg wurde er zum Hauptmann befördert und kam in italienische Gefangenschaft. Nach einer Flucht von Korfu gelangte er zurück in seine Heimat. In dieser unserer Zeit wurde er zum Obmann des Südmährerbundes gewählt. Es waren Tage voller Arbeit und Mühen, welche aber den Leuten Halt gab und auch den Nährboden für Prof. Freisings Turnbewegung bereitete. Dank seiner Arbeit wurde der Südmährerbund innerlich und äußerlich gefestigt. Nach dem Anschluss im Jahre 1938 wurde er Direktor in Dürnholz. Im Mai 1945 kam es zur Kapitulation Deutschlands und die Tschechen begannen die Deutschen aus ihrer Heimat zu vertreiben. Auch Krebs geriet als Obmann und Direktor einer Schule an die Tschechen und wurde von diesen gequält. Nach dieser schrecklichen Zeit kam Krebs nach Schwaben in die Stadt Weißenhorn. Dort begann er mit dem erneuten Aufbau des südmährischen Landschaftsrates. Später wurde er Obmann des Kulturausschusses und begann mit der Reihe des „Südmährischen Jahrbuches“.

Mathias Krebs verstarb am 3.Oktober 1962 in Meran.

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