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Moritz_Regula

Professor Dr. phil. Moritz Regula kam in Graz am 10.1.1888 zur Welt, wo er seine schulische Ausbildung mit einer Matura 1907 und sein Universitätsstudium 1911 mit der Promotion zum Dr. phil. und den Lehramtsprüfungen für Latein und Französisch abschloss.

Nach einem weiteren Semester an der Universität Sorbonne in Paris erhält der junge Philologe seine erste Anstellung am Gymnasium in Hohenelbe, wird 1913 „wirklicher Lehrer“, für 3 Jahre Soldat im ersten Weltkrieg und kehrt nach Hohenelbe zurück, wo er bis 1920 verbleibt. Seine volle Entfaltung erlebt Prof. Dr. Regula aber dann in Brünn, wohin er sich auf eigenen Wunsch versetzen lässt und bis zum Kriegsende 1945 am Deutschen Realgymnasium und an der Volkshochschule lehrt.

Sein Arbeitsgebiet sind Forschungen auf dem Gebieten der Romanistik, Altphilologie, Komparatistik und der Sprachphilosophie. In 8 Büchern und über 100 Abhandlungen veröffentlicht der Forscher seine Erkenntnisse, nimmt an zahlreichen internationalen Kongressen teil und hält Gastvorlesungen an den Universitäten Zürich, Bern, Laibach, Agram, Berlin, Halle und Rostock. Seine Bücher werden nicht nur ins Französische und Italienische, sondern sogar ins Japanische übersetzt. Den Altmeister der Sprachwissenschaft erreichen zahlreiche Ehrungen. So wird er „Chevalier dans l’Ordre des Palmes Academiques“, „Cavaliere dell’Ordine della Stella Solidarietá Italiana“, Träger des Silbernen Ehrenzeichens der Republik Österreich und des Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse.

Seine Forschungsarbeit verbindet Prof. Dr. Regula sehr glücklich mit seiner Liebe der Musik. Er war nicht nur ein ausgezeichneter Pianist, sondern auch anerkannter Musikkritiker und Komponist.

Prof. Dr. Regula starb am 3.Oktober 1977 im 90.Lebensjahr in Graz.

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